WordPress Suchmaschinenoptimierung (SEO) Tutorial

Suchmaschinenoptimierung für WordPress. In 10 einfachen Schritten optimieren Sie Ihren Blog um bei Google auch ganz vorne mitspielen zu können. Mit Hilfe von bordeigenen Mitteln und Plugins wird das Ranking Ihres  WordPressblog deutlich verbessert.

Wenn Ihr Ziel lautet in „in google ganz oben stehen“  dann sind Sie hier genau richtig. SEO für WordPress ist dank zahlreicher Plugins nicht schwer.

Den Grundstein für ein gutes Suchmaschinen ranking haben Sie schon gelegt, wenn Sie sich für einen Blog entschieden haben. Derzeit werden die Suchergebnisse wohl durch nichts anderes stärker beeinflusst, als durch Aktualität. Mehrfache Tests haben gezeigt, dass ein neuer Blogartikel schon 10-15 Minuten nach Erstellung in den Google Suchergebnissen auftauchen kann.

Um das Ganze zu fördern bedarf es der Berücksichtigung einiger Tipps & Tricks. Für eine bessere Übersicht, sind die wichtigsten Maßnahmen für WordPress SEO an erster Stelle.

  1. Aktualität

    Halten Sie Ihre Seite aktuell. Befinden Sie sich heute mit einer Seite an erster Stelle und verändern einen Monat lang nichts mehr, dann sinkt auch das Ranking zu dieser Seite.

  2. Suchmaschinenfreundliche Links

    sind mit WordPress mit bordeigenen Mitteln schon sehr gut umzusetzen. Unter „Einstellungen -> Permalinks“ finden sie die Konfiguration.
    Ich verwende eine spezielle Konfiguration bei der die Linkstruktur in erster Ebene die Kategorie verwendet und in zweiter Ebene den Namen des Artikels. Der Artikelname kann übrigens beim Anlegen direkt unter dem Titel festgelegt werden: Damit das ganze funktioniert muss im Apache Webserver das Modul mod_rewrite aktiviert sein und zusätzlich muss folgender Code, der von WordPress generiert wird, in eure .htaccess Datei eingetragen werden.

    <IfModule mod_rewrite.c>
    RewriteEngine On
    RewriteBase /
    RewriteRule ^index.php$ - [L]
    RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
    RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-d
    RewriteRule . /index.php [L]
    </IfModule>
    
  3. Titel

    Der Seitentitel (<title>) ist einer der wichtigsten Teile des Markups einer Seite. Besonders gut ist, auf jeder Seite einen anderen Titel zu verwenden. Der Seitentitel sollte am Besten das Thema der Seite enthalten und den Titel der Website. Das lässt sich am besten mit einem Plugin realisieren wie dem All in One SEO Pack.

  4. Meta Tags

    werden immer mehr vernachlässigt. Keywords, Robots und Description verlieren immer mehr an Bedeutung weil Suchmaschinen diese immer weniger berücksichtigen.
    Besonders bei der Verwendung von Meta Tags gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Es ist nicht klar wie viele Keywords verwendet werden sollen oder wie hoch die Keyworddichte im Fließtext sein soll. Grundsätzlich soll eine Description vorhanden sein, die auf jeder Seite anders ist. Keywords werden auf den Fließtext ausgerichtet. D.h. die fünf bis zehn häufigsten Wörter im Fließtext werden als Keywords im Meta Tag erfasst. Alle weiteren Meta Tags wie author, robots oder geo können optional verwendet werden. Für WordPress gibt es Plugins die uns diese Arbeit abnehmen und die Keyworddichte zählen oder die Keywords und die Description selbstständig setzen: SEO-Tool – Keyword Density Checker, SimpleTags

  5. Sitemaps

    können in WordPress ebenfalls mit Plugins erstellt werden. Sitemaps erfüllen allerdings neben einem positiven Effekt für das Ranking noch zwei weitere positive Aspekte. Für einen Besucher ist der komplette Seitenbaum bzw. die Struktur und alle Seiten auf einer Website ersichtlich und alle Seiten werden intern noch einmal verlinkt. Besonders für Google sollte eine XML-Sitemap angelegt werden. Dafür gibt es Sitemap Generatoren für statische Seiten oder Plugins für Dynamische Seiten.

  6. W3C Validität

    Auch hier gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Die besten Beispiele sind Google mit derzeit 37 Fehlern und Amazon mit derzeit unglaublichen 754 Fehlern und 95 Warnungen. Eine w3c valide Startseite kann ich empfehlen, alle Seiten werden aber langfristig nicht valide bleiben können, da jeder neuer Blogartikel schon wieder Fehler werfen kann.

  7. Teasertexte

    sind quasi eine Kurzfassung eines Artikels und werden bei Blogs meistens direkt auf der Startseite ausgegeben. Das WordPress-Template kann so programmiert werden, dass für den Teasertext das Feld „Auszug“ in WordPress verwendet werden kann. Hierzu muss also kein Plugin installiert werden.

    <?php the_excerpt(); ?>
  8. Tags

    sind Schlagworte die auf den Text verweisen oder im Text vorkommen. Im Gegensatz zu einer Kategorie gehen Tags noch weiter in die Tiefe. Einerseits helfen sie dem User mehr über einen Begriff in Erfahrung zu bringen, andererseits wird die Seite noch besser verlinkt.

  9. Alt- und Title-Tags

    Das Alt-Tag ist ein Attribut des Image Tags und wird für die Beschreibung eines Bildes verwendet. Im Sinne der Barrierefreiheit und der W3C Konformität muss dieses Tag immer befüllt sein. Title Tags werden für Links verwendet und erscheinen, sobald man über einen Link fährt.

  10. Duplicate Content

    unbedingt vermeiden. Das passiert wenn die Domain greenitsolutions.at und greenitsolutions.at auf denselben Webserver verweisen, was eigentlich Standard ist, aber beide Urls getrennt voneinander in der Adresszeile stehen bleiben. Die Lösung ist ein Redirect, der über den Webserver, über eine Domainweiterleitung oder eine .htaccess Datei erfolgen kann. Wenn ihr auf www.greenitsolutions.at geht, dann merkt Ihr, dass sofort eine Weiterleitung zu der Sub-Subdomain greenitsolutions.at durchgeführt wird.

  11. Spam vermeiden

    Spam ist grundsätzlich immer schlecht. Kann sogar dazu führen, dass Ihre Seite auf eine Blacklist kommt. Am einfachsten können Sie Spam auf WordPress Seiten vermeiden, indem Sie alle Kommentare mit mehr als 2 Links in die Warteschleife stellen und die Minimale und Maximale Kommentarlänge beschränkt. Am Einfachsten geht das mit einem neuen WordPress Plugin.

Wenn Sie diese Grundsätze beachtet haben können Sie es schaffen mit einigen Seiten in Google ganz oben zu erscheinen.

Absprungrate senken

Seit Jahren beobachte ich, dass bei Blogs die Absprungrate wesentlich höher ist als bei herkömmlichen Websites. Nicht selten ist bei Webblogs und neuen One Page Websites die Absprungrate über 50%.

Bei diesem Blog messe ich sogar eine Absprungrate über 70%! Sehr beunruhigend dachte ich.

Lesen Sie hier, wie Sie die Absprungrate senken können

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Über den Autor Andreas Grundner

Ich bin Wordpress, Joomla, Typo3 Integrator, Unix Rootserver Administrator und Webanwendungsprogrammierer. Mittlerweile habe ich über 70 Webprojekte weitgehend selbstständig mit enger Kundenabsprache realisiert. Ich bin auf One Page Websites auf Wordpress-Basis spezialisiert, biete aber auch Suchmaschinenoptimierung (SEO), Blogs, Facebook, Youtube und Google+ Seiten an. Meine Verpflichtung gilt dem Datenschutz, meine Leidenschaft dem Finden und Aufzeigen von Sicherheitslücken in Webanwendungen.

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